Die Kunst, nach Niederlagen wieder aufzustehen (saalzwei.de)

Angelika Dammann war knapp ein Jahr lang SAP-Personalchefin. Die 32-jähriege Juristin arbeitet seit dem als freie Personalberaterin und Coach für Führungskräfte. Sie ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn. Im Interview spricht sie offen über ihren Werdegang und ihre berufliche Orientierung nach der Schule. Und ganz wichtig: Misserfolge sind ansichtssache und nach Niederlagen wieder aufstehen!
Das volle Interview gibts hier.

 

Charlotte Roches “Schoßgebete”

„Was ich schreibe, soll Frauen lockerer machen“, sagt die 33-Jährige über ihren neuen Roman, der nach ihrer eigenen Einschätzung noch krasser sein soll, als es schon ihr Erstlingswerk „Feuchtgebiete“ war.

Ich erinnere mich bei Charlotte Roche vor allem an ihre Moderationen bei Viva Zwei. Während alle Moderatoren und vor allem die Moderatorinnen vor allem jung, stylish und superdünn waren und ziemlich einfallslos die aktuelle Jugendsprache und schlechtes Englisch angewandten, waren Charlotte Roches Moderationen immer ausgefallen, exotisch, spontan. Ihre Erscheinung: jung, attraktiv und – im Jahre 2002 – hochschwanger! Ein Bild, das es damals und heute eher selten im deutschen Fernsehen gab und gibt. Ganz besonders in Unterhaltungssendungen, in denen die Mädels eigentlich eher mit ultrakurzen Röcken und kaum vorhandenen Tops glänzen.

Charlotte Roche wegen ihrem lockeren Umgang mit ihren sexuellen Vorlieben zu unterschätzen wäre ein großer Fehler. Ich habe selten ein so ehrliches Interview einer Autorin gelesen, gerade weil sie sich selbst nicht so schrecklich ernst nimmt.

Das Interview steht auf http://www.freitag.de/kultur/1135-ich-bin-nicht-elisabeth-k?searchterm=roche

 

Ihre Karriere als “freier Mensch”

Ich bin so vielen Frauen begegnet, die sich mindestens einmal in ihrem Leben neu erfunden haben. Manchmal ist es die geliebt-berüchtigte Babypause, die den Wechsel auslöst, eine Scheidung, ein Buch, das ihr die Augen geöffnet hat. Andere brauchen keinen externen Trigger, sie bleiben einfach stehen und sagen laut: bis hier und nicht weiter. Da  muss es noch mehr geben.

Zickzack-Lebenslauf nennt man das. Eine, die das nicht nur einmal in ihrem Leben durchgemacht hat, oder vielleicht zweimal, sondern ihr ganzes Dasein darauf aufgebaut hat, ist Bergit Howell. Die 69-jährige hat mehr als Mut zur Lücke bewiesen. Sie findet es aufregend, immer wieder neu anzufangen; beruflich und privat und ganz wichtig dabei: immer woanders.

Das komplette Interview gibt’s unter:

http://www.freitag.de/alltag/1126-ich-finde-es-aufregend-immer-wieder-neu-anzufangen

 

Die erste Frau an der Spitze der New York Times

Der Freitag widmet ein ausführliches Portrait der neuen Chefredakteurin Jill Abrahamson der weltweit einflussreichsten Tageszeitung.

Genau wie die meisten Printmedien leidet auch die NYT unter Einbrüchen bei Auflage und Anzeigeneinnahmen. Und mit dem Einstieg in die digitale Vermarktung tut sich das Blatt bisher schwer. Jetzt liegt es an der neuen Frau an der Spitze, das Blatt in seine digitale Zukunft zu führen.

Der ausführliche Bericht komplett online:  http://bit.ly/k7uPLr

 

Programmiererin, Autorin, Netzwerkerin – die neue Geschäftsführung stellt sich vor

Wie war das bei Ihnen? Der Schulabluss rückt näher und man muss sich für einen Beruf entscheiden. Es ist eine sehr schwere Entscheidung, vielleicht einer der schwierigsten überhaupt. Wie soll eine junge Frau, die noch kaum etwas von der Welt gesehen hat, wissen, was sie den Rest ihres Lebens machen will?

Bei mir war es die Entscheidung zwischen Kunst und Technik. Ich liebte Literatur, habe gemalt, genäht, fotografiert. Und ich liebte knifflige Rechenaufgaben, habe gerätselt, konstruiert und programmiert. Ich stamme aus einer Techniker-Familie. Sich für die Softwareentwicklung und gegen das Künstlerische zu entscheiden, war vernünftig. Und vernünftig war in meiner Welt gut.

Also bin ich Softwareentwicklerin geworden und habe für große Firmen programmiert. Nach einigen Jahren kam die Krise. Der Beruf entsprach meinen Talenten. Aber ein Teil meiner Fähigkeiten lag ungenutzt brach. Also entschied ich mich um und wurde Journalistin. Und weil ich frei arbeiten wollte, meldete ich mich bei Xing an und lernte, zu netzwerken. Aber irgendwie funktionierte das auch nicht.

Und wieder musste ich einsehen, nicht die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Nur Software geht nicht. Schreiben aber auch nicht.

Als ich im vergangenen Jahr Martina Wendt traf, die eine Nachfolgerin für das Frauenbranchenbuch suchte, war das der entscheidende Hinweis auf den richtigen Weg, den ich so lange gesucht hatte. Was lag nach meiner Vorgeschichte näher als Internetmarketing?

Wenn man nur in seinem letzten Schuljahr die Dinge so klar sehen würde!

Warum ich Ihnen das erzähle? Weil ich Ihnen erklären will, warum ich dieses Projekt angenommen habe und was ich damit vorhabe. Dieser Blog ist die erste von noch vielen Neuerungen. Und ich lade Sie herzlich dazu ein, mitzumachen.

Schreiben Sie mir, was Ihnen gefällt und was nicht. Dieser Blog bietet noch keine Möglichkeit zur direkten Kommunikation. Aber das kommt noch!

Bis dahin können Sie mir mailen unter info@frauenbranchenbuch.de

Oder Sie kontakten mich auf Xing.

Viele Grüße

Christine Jurgeit-Körner